Familie Kränzler aus Schöppenstedt
Die Zeitreise unserer Familie
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freie Religionsausübung |
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Befreiung von Steuern auf 10-30 Jahren |
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zinslose Darlehen für alle Anschaffungen |
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Befreiung vom Militärdienst "auf ewiger Zeit" |
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eigene Gemeinde- und Schulverwaltung |
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unentgeltliche Zuweisung von 30 - 80 Dessjatinen Land von der Krone an jede Familie(Eine Dessjatine = 10925,3975 m² ≈ 1,1 ha) |
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Seit 1796 rückten französische Truppen in Oberdeutschland ein. Das ganze Rheinthal, Schwaben, Franken, dann Bayern wurden besetzt. Die feindlichen Truppen griffen, wie Schwärme hungriger Wölfe, die Bevölkerung an.Die Contributionen und Requisitionen waren furchtbar. "Die Soldaten misshandeln das Land aufs Äußerste, ich erröte, ein Heer zu führen, welches sich in so unwürdiger Weise beträgt----". schreibt der französische General Jourdan. |
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Die politischen Verhältnisse beschworen auch wirtschaftliche Notstände herauf. Zu den Kriegsnöten kamen noch schlechte Ernten hinzu. Auf die Missernten folgten Futtermangel. Zwei Drittel des Viehs gingen zu der Zeit ein oder mussten wegen Futtermangel notgeschlachtet werden. Baumrinde, Stroh und Kleie wurden zu Brot verbacken, Gras und Heu gekocht und gegessen.Nicht nur die Bauern litten Not, auch die Handwerker befanden sich in einer schwierigen Lage. In den Auswanderungsakten findet man immer wieder als Grund die Angaben: "Nahrungslosigkeit, schlechte Zeiten, Mangel an Verdienst""Wegen schlechten Güterertrags und großen Abgaben""Hoffnung auf besseres Fortkommen oder besseres Glück" |
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Im Herzogtum Wirtemberg spielen religiöse Gründe eine wesentliche Rolle, wenn sie auch nicht die Hauptursache sind. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensrichtung war oft mit vielen Sanktionen und Verfolgungen, sowie wirtschaftlichen Beschränkungen verbunden. |
Wir bemühen uns, alle unsere Quellen in diesem Stammbaum zu dokumentieren. Wenn Sie etwas hinzufügen möchten, lassen Sie es uns bitte wissen.